Klaus Sarbach's gute Worte am Dankesgottesdient – 50 Jahre Matura 1968


  Begrüssung, Rückschau und Ausblick mit Klaus:

Wir sind hier um den Altar zum Dankesgottesdienst versammelt. Wir wollen ihn in drei 'Teilen' erleben: "Gedenken - Danken - Gedanken"

Wir danken für all das, was wir als 'Aktive' annehmen, wirken, vermehren und verschenken dürfen.

Wir machen uns Gedanken wie wir die Gaben, das Wissen, die Erfahrungen der 'Senioren' noch vermehren und weiterschenken können - und schlussendlich vergessen wir - durch das Gedenken an unsere verstorbenen Kameraden und Lehrer - nicht, dass wir in der Zeit der "Verlängerung" stehen und dass wir dem Ende des Abenteuers des Lebens immer näher kommen.

"Fidelis" kommt von "fides", Glauben. Wir können Menschen nur dann lieben und ihnen treu bleiben, wenn wir an sie glauben, ihnen vertrauen, bereit sind, nicht von ihnen zu profitieren, sondern mit ihnen - jeder mit seiner Gabe und mit dem was ihm fehlt - ein Haus des Vertrauens und der Freude aufzubauen und am Leben zu erhalten. So bleiben wir 'Junioren', Menschen die nach vorne schauen, die noch träumen können und die bereit sind auch zu leiden und zu schwitzen, um ihr Ziel zu erreichen.

In diesem Geiste gebe ich Euch drei Wörter mit, die auf einem Glasfenster in der Kirche des Hospizes vom Grossen Sankt Bernhard eingraviert sind und uns Chorherren als Motto - das heisst 'Motor', der uns bewegt, also jung erhält - dient, das ich zu verwirklichen suche: "Fideliter! Fortiter! Feliciter!

-- Bleiben wir in aller Treue mit den Wurzeln unseres Glaubens verbunden.
-- Breiten wir unsere Arme zu den Mitmenschen aus, die unser Leben teilen.
-- Freuen wir uns an all dem Schönen, Lieben und Guten, das wir erhalten, in Herzen säen, vermehren und ernten durften.